Während unsere Damen zum ersten mal den Einzug ins Endspiel um die Schweizer Meisterschaft erreichten, mussten die Herren im Viertelfinale ihren K.o. hinnehmen.
Dies kam gegen Meyrin aber auch nicht wirklich überraschend, da man auf David Daus und Philip Merz aufgrund von Verletzung und Krankheit verzichten musste. Dafür rutschten Andreas Meyer und David Pfabe neben Dimitri Brunner ins Team mit dem Ziel, es dem hohen Favoriten aus Genf so schwer wie möglich zu machen.
Am Samstag im Heimspiel gelang allerdings nur David der Ehrenpunkt gegen den Engländer David Meads. Doch waren auch die Spiele zu Beginn, mit Dimi gegen Meads und David gegen Andrew Rushton keinesfalls klare Angelegenheiten. Auch das Doppel ging erst nach hartem Kampf an das Team aus Meyrin, was letztendlich aber verdient mit 6:1 gewann.
 
Einen Tag später lief das Rückspiel ähnlich. Zu Beginn hatte Nachwuchstalent Dimitri eine grosse Überraschung auf dem Schläger.  Nach gewonnen ersten Satz führte der 15jährige Sportklassenschüler bereits mit 10:7 gegen A20 Spieler Andrew Rushton, verlor ihn aber noch. Im dritten Durchgang lag er nach unglaublichen Schlägen abermals mit 8:3 in Front und wieder sollte es nicht reichen. Wer aber jetzt an einen Einbruch glaubte sah sich getäuscht und Dimi gewann Satz Nummer 4 und hielt auch im Entscheidungssatz bis zum Seitenwechsel sehr gut mit. Doch die Routine des Briten sollte jetzt den Ausschlag geben und er zog Punkt um Punkt davon, bis es schliesslich 11:8 für Rushton hiess.
Als beim Zwischenstand von 0:4 wieder David gegen Meads gewinnen konnte, sah wirklich alles nach dem gleichen Spielverlauf wie am Vortag aus. So einfach wollte sich das Rapid-Trio aber nicht geschlagen geben und so trumpfte das Linkshänderdoppel Brunner/Pfabe ganz gross auf und gewann recht souverän. Beim Stand von 2:5 konnte David dem Siegeswillen des Meyriner Spitzenspieler nichts mehr entgegensetzen und unterlag klar mit 0:3.
 
Nach dem letzten NLA Ballwechsel bleibt nun zu hoffen das sich Philip und David schnell erholen und über den Sommer Kraft sammeln, damit es vielleicht mal eine Saison ohne Personalsorgen gibt. Wir hoffen einfach das Beste.

 

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David Pfabe, TTC Rapid Luzern

Die Ausgangslage war vor der letzten Doppelrunde schwierig. So brauchte man unbedingt noch einen Sieg gegen Muttenz oder Chenois, um den 2 Punkte-Vorsprung auf Veyrier sicher zu halten und somit noch als letztes Team in die Play Offs aufzusteigen. Damit das gelingt, wollte Spitzenspieler David Daus sogar seinen Beruf kurz vernachlässigen und trotz aller Absprachen in die Schweiz  fliegen (eigentlich hätte er an diesem Wochenende für seinen Arbeitgeber Andro schaffen müssen) um seinem Team zu helfen. Doch es kam ganz anders.
Letzte Woche benachrichtigte er uns, das er sich einen Bandscheibenvorfall zugezogen hat und mindestens sechs Wochen ausfällt. Als hätte man in den letzten Jahren nicht schon genug Verletzungsprobleme gehabt, jetzt auch noch das.
 
Vor dem Samstagsmatch beim Leader und Serienmeister Rio Star Muttenz, war nun die Devise für Dimitri Brunner, David Pfabe und Andreas Meyer sich so gut wie möglich zu verkaufen und möglichst zwei Spiele zu gewinnen. Diese waren für den Fall wichtig, wenn es am Ende zum Punktegleichstand zwischen uns und Veyrier kommt.
Gleich zu Beginn hatte David die Möglichkeit gegen Domenik Schauffelberger zu Punkten, doch eine 2:1 und 7:4 Führung reichten letztendlich nicht aus. Parallel hatte Andreas gegen den überragenden NLA-Spieler Yang Chengbowen erwartungsgemäss keine Chance. Etwas anders verlief die Partie zwischen Dimi und Elia Schmid. Bis zum dritten Satz verlief das Match recht ausgeglichen, es ist jedoch brutal schwer gegen den Blockspeziallisten die Konzentration immer oben zu halten, was dann auch Dimi am Ende nicht gelang und so mit 1:3 verlor. Das er aber trotzdem gut in Form ist, bewies der 15Jährige Sportschüler gleich im Anschluss gegen A18 Spieler Schauffelberger, den drei Sätze lang nicht den hauch einer Chance lies. Dies sollte aber der einzige Rapid-Erfolge an diesem Tag werden, den David, Andreas und das Doppel David/Dimi konnten nichts mehr ausrichten.
 
Nun hiess es abwarten und schauen was der Konkurrent beim Tabellenletzten Wädenswil gemacht hat. Veyrier gewann zwar mit 6:3, doch war dies nicht hoch genug, um bei Punktgleichheit noch an Rapid vorbeizuziehen. Sie mussten nun auch noch beim TTC Wil mindestens Unentschieden spielen.
 
Für uns ging es gegen Chenois , was als Aufsteiger eine sehr starke Saison spielt und derzeit Rang drei belegt. Unterstützt von zahlreichen Zuschauern versuchten sich das Rapid-Trio aber so gut es gehen zu wehren. Dabei starten Andreas und Dimitri die erste Runde. Andreas hatte es dabei mit Daniel Memmi (A19) zu tun, dem er auch Anfangs gut Paroli bieten konnte. Dies galt auch für Dimi am Nebentisch, der gegen Nicolas Champod (A20) antrat. Letztendlich unterlagen aber Beide mit 1:3 gegen die höher klassierten Spieler. David konnte dagegen nur einen Satz gegen den schottischen Spitzenspieler der Gäste, Gavin Rumgay mithalten, im Anschluss musste er sich besonders den starken Aufschlägen seines Gegners klar geschlagen geben.
Überraschend deutlich verlor Dimitri mit 0:3 gegen Memmi, den er in der Hinrunde noch besiegte. Als auch noch Andreas gegen Rumgay verlor, hatte nur noch David die Chance den Ehrenpunkt zu holen. Nach langen und hartumkämpften fünf Sätzen konnte er Abwehrspieler Champod mit 11:8 im Entscheidungssatz bezwingen.
Im Doppel zeigten die Genfer uns aber wieder Grenzen auf und gewannen am Ende verdient mit 6:1 Spielen.
 
Jetzt musste man warten und zwar auf den Endergebnis aus Wil. Dabei enttäuschte das Team aus St. Gallen uns nicht. In Bestbesetzung angetreten, liessen Sie Veyrier keine Chance und gewann mit 6:1.
Eine sehr schwere Saison geht so doch noch mit einem Happy End und dem Klassenerhalt zu Ende.

 

Matchblatt Rio Star Muttenz

Matchblatt UGS Chenôis

 

David Pfabe, TTC Rapid Luzern

Dank einer grossartige Teamleistung ist der Klassenerhalt für das Rapid-Trio in der NLA noch möglich. Dabei begann die Reise nach Genf, wo Veyrier und Meyrin auf uns warteten direkt mit einem negativen Beigeschmack. Bei einer Kaffeepause trafen wir das Team von Lugano, die die gleichen Gegner wie wir an diesem Doppelspieltag haben sollten (natürlich in umgekehrter Reihenfolge). Allerdings fehlte hier die Nummer 2 der Tessiner, der A20 Spieler Csaba Molnar. Daher stand fest, dass der direkte Konkurrent um den Klassenerhalt Veyrier, wie bereits im Hinspiel, quasi die zwei Punkte auf dem Silbertablett präsentiert bekommen sollten.
Somit war die Mannschaft David Daus, Dimitri Brunner und David Pfabe (der Philip Merz ersetzte) mit der Vorgabe unterwegs, unbedingt am Samstag zu gewinnen, um nicht schon jetzt alle Chancen auf den wichtigen und rettenden sechsten Platz einzubüssen.
Der Start war vor Spannung kaum zu überbieten. Besonders der Auftritt von Dimitri gegen den ehemaligen Schweizer Meister Samy Zmirou war bemerkenswert. Trotz einer verspielten 2:0 Satzführung blieb der Sportklassenschüler äusserlich unbeeindruckt und kämpfte seinen Gegner mit 11:9 im Entscheidungssatz nieder. Am Nebentisch sorgte David Pfabe mit genau dem gleichen Resultat für die umjubelte 2:0 Führung. Bis zum Doppel sorgte Spitzenspieler David Daus mit zwei Einzelsiegen für den 4:2 Zwischenstand. Da man nur mit Linkshändern angetreten war, kam es wiedermal zu dieser seltenen Links-Links Konstellation. Die zwei David's erwischten dabei einen klassischen Fehlstart und lagen gleich mit 3:11 und 2:8 in Rückstand, ehe sie zu Aufholjagd ansetzten und den wichtigen zweiten Satz noch gewannen. Nachdem verwandelten Matchball im fünften Satz, konnten beide durchschnaufen. Das Doppel ging in die Kategorie ein: "Schlecht gespielt, aber gewonnen". Den Sack zum verdienten 6:2 Erfolg, machte David Daus mit seinem dritten Einzelsieg gegen Zmirou perfekt.
Dank dieses Sieges konnten die drei Linkshänder, die von Andrè Brunner und Michel Levinsky tatkräftig unterstützt wurden (herzlichen Dank hierfür), etwas gelassener die Partie gegen Meyrin angehen. Trotzdem wusste jeder im Team, dass in dieser Saison noch mindestens 4 Punkte von Nöten sind, um den Play Down Spielen zu entgehen.
Gegen ein starkes Meyrin musste aber vieles zusammenkommen, wenn eine Überraschung drin liegen sollte. Die Niederlage von Dimitri zu Beginn gegen Andew Rushton (A20), vielleicht auch noch Die von David Pfabe gegen Meads (A19) waren verkraftbar, als dann aber auch noch David Daus gegen Barna Lorincz klar verlor, war die Partie fast schon gelaufen. Aber nur kurze Zeit später sorgte David Pfabe mit seinem unerwarteten Erfolg über Rushton wieder für ein wenig Hoffnung. Zu einem mühsamen Sieg kam dann auch David Daus, der David Meads mit 3:2 in Schach halten konnte und so für den 2:4 Anschlusspunkt sorgte. Trotzdem sollte es nicht der Tag des ehemaligen Bundesliga-Spielers sein. Im Doppel lief wie am Tag zuvor wieder nicht viel zusammen, was aber wie im Doppel üblich nicht an einer Person festzumachen war, denn auch David Pfabe konnte hier seine tolle Form vom Einzel nicht bestätigen. So ging es mit 2:5 aus Sicht von Rapid in die letzte Einzelrunde. Doch auch im Aufeinandertreffen der beiden Spitzenspieler zog David gegen den Engländer Rushton diesmal den Kürzeren, wodurch die Partie mit 6:2 entschieden war. 

Matchblatt Veyrier

Matchblatt Meyrin

David Pfabe, TTC Rapid Luzern

Mit viel Kampf und manchmal auch etwas Krampf, sorgte an diesem Wochenende das NLA-Trio Philip Merz, David Daus und David Pfabe (Dimitri Brunner fehlte wegen eines STT-Aufgebotes) für eine Wende im Abstiegskampf. Mindestens drei von möglichen vier Punkten musste das Rapid-Team holen, um noch eine realistische Chance zu haben den wichtigen sechsten Platz zu erreichen.
Dabei zeigte sich besonders Spitzenspieler David Daus wieder von seiner besten Seite. Zunächst am Samstag gegen das favorisierte Wil, was allerdings ohne ihren schwedischen A20 Spieler antrat. Diese Gelegenheit wollte man auf jeden Fall nutzen. Einen ganz wichtigen Erfolg feierte dabei David Daus, der nach zuletzt 2 Niederlagen gegen Norbert Tofalvi diesmal wieder die Oberhand behielt.
Vor dem Doppel schafften Philip Merz und wiederum David Daus gegen den Wiler Ersatzmann Beat Staufer den 3:3 Zwischenstand. Das noch ungeschlagene Duo Merz/Daus sorgte dann auch für die erste Führung, die David Daus noch auf 5:3 ausbauen konnte. Zwar kamen die St. Gallener noch einmal heran, doch David Pfabe behielt die Nerven und machte letztendlich den Sack zu.
Alles andere als ein klarer Erfolg am Sonntag gegen den Tabellenletzten aus Wädenswil, war nach diesem Kraftakt kaum vorstellbar.
Doch es sollte ganz anders kommen. Zwar führten die Rapidler schnell mit 3:1 (durch David Daus 2 und David Pfabe 1), mussten dann jedoch zwei Niederlagen hinnehmen, wobei besonders die Pleite von Philip gegen Fabian Maas (A16) wehtat. Doch Philip schaffte es schnell die Niederlage aus dem Kopf zu bringen und sorgte gleich im Anschluss im Doppel an der Seite von David Daus für die 4:3 Führung. Wiederum legte David Daus, der sich allerdings heftig stecken musste gegen das 18jährige Wädenswiler Talent Filip Karin nach. Letztendlich siegte der Luzerner aber mit 3:1 Sätzen. Wie am Samstag war David Pfabe bei 5:4 gefordert, nachdem Philip leider auch sein drittes Einzel verlor. Recht souverän behielt David auch diesmal die Oberhand, womit man im Vergleich zum ärgsten Konkurrenten Veyrier nun vor der letzten Doppelrunde 2 Punkte Vorsprung hat.

 

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Samstagsspiel gegen Wil SG

Sonntagsspiel gegen Wädenswil

 

Matchblatt Wil SG

Matchblatt Wädenswil

 

David Pfabe, TTC Rapid Luzern

Ohne Spitzenspieler David Daus war das NLA-Team gegen Lugano zweimal chancenlos.
Im Heimspiel am Samstag versuchten  zunächst Philip Merz, Dimitri Brunner und Andreas Meyer den Tessinern Paroli zu bieten. Nach den ersten drei Einzeln stand es 1:2 aus Rapid-Sicht, bei einem klaren Erfolg von Dimitri gegen die Nummer drei der Gäste.

Dann die schon fast gewohnte Hiobsbotschaft. Philip sah sich nach einem gespielten Satz gegen Csaba Molnar (A20) nicht mehr in der Lage, aufgrund von anhaltender Knieschmerzen weiterzuspielen und gab w.o..

Zwar konnte auch noch Andreas gegen Filippo Margoler (B12) gewinnen, doch an der klaren 2:6 Niederlage konnte  auch er nichts mehr ändern.

 


Einen Tag später kam es gleich zum Rückspiel in Lugano. Diesmal tauschten Andreas (da er in der NLB gebraucht wurde) und David Pfabe die Position, was sich am Resultat jedoch nicht bemerkbar machte. Vor allem da schon vorher feststand, dass Philip seine Spiele wieder "kampflos" abgeben würden. Also versuchten Dimi und David so gut es geht dem übermächtigen Gegner Paroli zu bieten. Dies gelang auch in einigen Phasen der Partie, was die fairen Lugano-Fans auch mit Beifall für beide Seiten honorierten.

Bis zum Doppel lief eigentlich alles wie am Vortag, zwei Siege von David und Dimi gegen den 12er der Gastgeber sorgten für den 2:4 Zwischenstand. Im Doppel holten das Rapid-Duo Dimi/David alles aus sich heraus und schnupperten an der Sensation. Leider verloren sie letztendlich in vier hartumkämpften Sätzen den beiden A20 Spielern Molnar/Spinicchia. Trotz der ärgerlich Doppel-Niederlage steckte keiner auf und so sollte es in den Partien Spinicchia gegen Pfabe und Molnar gegen Brunner noch einige hochklassige Ballwechsel geben. Doch trotz Gegenwehr mussten sich die beiden Luzerner auch im Einzel geschlagen geben.
Nach den beiden 2:6 Niederlagen steht Rapid weiter auf dem Play Out Platz. Im Januar geht es, hoffentlich dann mit drei fitten Spielern in Genf fast schon um alles, zumindest wenn man noch aus eigener Kraft in die Play Offs will.

Matchblatt Heimspiel

Matchblatt Auswärtsspiel

 

David Pfabe, TTC Rapid Luzern